Serge Gabathuler –
Licht, Form und Bewegung


Serge Gabathuler, geboren 1962 in Zürich, entdeckte früh seine Leidenschaft für Formgestaltung. Nach einem kurzen Abstecher in die kaufmännische Welt fand er über die Skiakrobatik zur kreativen Selbstverwirklichung. Ein Unfall beendete seine sportliche Karriere 1990 – und markierte zugleich den Beginn seines Weges als Designer.

Seine erste gestalterische Arbeit, der Ausbau einer Boutique, führte ihn zur Möbelgestaltung. Mit handgefertigten Design-Objekten erzielte er schnell Erfolge und entwickelte seinen Stil weiter. Bald erkannte er, dass Licht essentiell für die Wirkung von Formen ist – und wandte sich der Leuchtengestaltung zu. Die ikonische Bodenleuchte „Topo“ erlangte internationale Anerkennung und war der Auftakt zu zahlreichen weiteren Lichtobjekten.

1998 eröffnete er sein Atelier in Obfelden (ZH) und präsentierte seine Werke auf internationalen Messen, darunter die Möbelmesse in Köln und die Lichtmesse in Frankfurt. Parallel entwarf er Lichtinstallationen für Events wie „Face of Switzerland“ oder „Chic“.
2000 begann Gabathuler mit der Entwicklung von Feuerleuchten, darunter die beeindruckende „Fanale“, eine 2,20 Meter hohe Lichtskulptur. Seine Werke verbinden natürliche Elemente mit innovativer Technik und finden sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Anwendung.

Ein herausragendes Projekt entstand 2002 mit der „Friedenslicht-Skulptur“ – einer acht Meter hohen Installation mit zentraler Flamme, die zunächst am Zürcher Bürkliplatz ausgestellt wurde und heute vor seinem Atelier in Affoltern am Albis steht.
Sein Atelier, die „Werkstatt zum Lifestyle“, ist ein Raum für kreative Grenzüberschreitungen. Hier entstehen neben Leuchten auch Möbel, Gartenobjekte und individuelle Unikate. Gabathuler sieht Design und Kunst als untrennbare Einheit – sein Schaffen inspiriert durch Licht, Form und die unendlichen Facetten des Lebens.

Sein Motto: „Es gibt nichts, was nicht möglich ist. Solange ich es nicht versucht habe, sehe ich nichts als nicht machbar.“ Diese Überzeugung treibt ihn an, Grenzen zu verschieben und Unmögliches möglich zu machen.